Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1114/14

Wenn Not und Angst am grössten ist



Originaltitel:
Wenn Noth und Angst am größten ist / a 8. / 2 Hautbois / 2 Violin / Viola / Tenore / Basso / e / Continuo. / Dn. 3 p. Epiph. / 1714.
Abschnitt im Kirchenjahr: Epiphanias
Sonntag im Kirchenjahr: 3. Sonntag nach Epiphanias
Entstehungszeit: 1714
Uraufführung (aus GWV-Nummern ermittelt): 21.01.1714
Vokal: Tenor, Bass
Solostimmen: 2
Instrumente: ob (2), str, bc
Satzbeschreibung:
     1.aria (B,ob(2),str,bc) - g - 3
     2.aria (T,ob(2),str,bc) - B - C
     3.aria (TB,ob(2),str,bc) - g - 3
Dichter: G.C. Lehms
Partitur: 10 Seiten;
T, B: 1, 1 - vl 1, 2, vla, vlc, vlne, bc: 1, 1, 1, 1, 1, 2 - ob 1, 2: 1, 1f.
Kommentar: ---
Kritischer Bericht: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-422-03
RISM ID:   450005848
Autograph im Bestand der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   ---
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    
Eingespielt auf CD, LP, usw.:



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    Text der Kantate:
  1. Arie
    Wenn Not und Angst am grösten ist
    und uns die ganze Welt vergißt,
    so nimmt sich Jesus unser an und hilft,
    wenn niemand helfen kann.
    Sein Arm hat Kraft, sein Wort hat Macht,
    und tilgt die bittre Trauernacht.
  2. Arie
    Je mehr nun der Kummer kehrt,
    je mehr sei Gott von uns verehrt,
    denn er verbindet, wenn er schlägt und hilft,
    wenn uns kein Mensch mehr pflegt;
    Wer diesem starken Helfer traut,
    hat auf den stärksten Fels gebaut.
  3. Arie
    Drum denk' ich nur, mein Gott, an dich,
    und bitte dich herzinniglich:
    laß dir doch meine Seelenpein
    in aller Not befohlen sein.
    Wenn mir der Trost zur Seite steht,
    so weiß ich, daß mir's köstlich geht.