Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1159/12b

Lass uns in deiner Liebe



Originaltitel:
Laß uns in deiner / Liebe / Dn. 18 p. Trinit. / M. S. 1712.
Abschnitt im Kirchenjahr: Trinitatis
Sonntag im Kirchenjahr: 18. Sonntag nach Trinitatis
Entstehungszeit: 1712
Uraufführung (aus GWV-Nummern ermittelt): 25.09.1712
Vokal: Bass
Solostimmen: 1
Instrumente: ob, str, bc
Satzbeschreibung:
     1.choral (B,str,bc) - F - C
     2.rec (B,bc)
     3.aria (B,ob,bc) - C - 12/8
     4.rec (B,bc)
     5.aria (B,str,bc) - F - 3(/8)

Melodie zum 1. Satz aus dem Choralbuch von 1728:
Herr Christ, der einig Gottes Sohn (Seite 51)
Liedtext: Herr Christ, der einig Gottes Sohn

Dichter: G.C. Lehms
Partitur: 0 Seiten;
no parts
Kommentar: probably fg in bc /fh



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-420-26
RISM ID:   450005784
Autograph im Bestand der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Choralstrophe
    Lass uns in deiner Liebe
    und Erkenntnis nehmen zu,
    dass wir im Glauben bleiben
    und dienen im Geist so,
    dass wir hie mögen schmecken
    dein’ Süßigkeit im Herzen
    und dürsten stets nach dir.
  2. Secco-Rezitativ
    Wohl dem, der Jesum liebt,
    und ihm sein ganzes Herze gibt.
    Wohl dem, der ihn von ganzem Herzen
    und auch von ganzer Seelen ehrt.
    Ach Jesu, meine Brust
    hat auch an dir vollkomm’ne Lust,
    da du sie selbst gelehrt,
    ich solle Gut und Welt verlassen,
    und dich ins Herze fassen.
    Ja, ja, mein Jesus soll allein
    mein Liebster und mein Alles sein.
  3. Arie
    Nur mein Jesus ist mein Leben,
    diesem will ich mich ergeben,
    dieser soll mein Liebster sein.
    Ach, ihr wundervollen Triebe
    seiner ungefärbten Liebe,
    stimmt doch gleichfalls mit mir ein.
  4. Secco-Rezitativ
    Wiewohl, ich will den Nächsten auch
    als wie mich selbsten lieben,
    denn Gott hat mir dies vorgeschrieben,
    und will, dass ich
    dies ernstliche Gebot
    vollkommen halten soll.
    Ja, ja, es soll gescheh’n,
    denn lässet sich
    dereinst in meiner Todesnot
    die Sünd’ und Hölle seh’n,
    kann ich mich glaubensvoll
    zu meinem Jesu wenden
    und ohne Furcht mein Leben enden.
  5. Arie
    Ohne Furcht und Grauen sterben
    ist schon halbe Seligkeit.
    Und mit fröhlichem Gewissen
    seinen liebsten Jesum küssen,
    ist ein Leben ohne Leid.