Vermischter Geschmack

Kammermusik - Sabrina Frey spielt Graupner und Zeitgenossen auf der Blockflöte
DARMSTADT. Zum Auftakt der Reihe "Kammerkonzerte Darmstadt" glänzten am Samstagabend die Blockflötistin Sabrina Frey, der Cellist Alessandro Andriani und der Cembalist Ralf Waldner mit barocken Kostbarkeiten in der St.-Elisabeth-Kirche. Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit der Christoph-Graupner-Gesellschaft veranstaltet.
Das war beste Werbung für die leider viel zu unbekannte Kammermusik des Darmstädter Hofkomponisten Christoph Graupner: Bei der lebendigen Interpretation seiner Sonate G-dur GWV 707 durch das Trio Ars Musica Zürich treffen italienischer Melodienreichtum, französische Eleganz und deutsche Kontrapunkttechnik kongenial aufeinander.
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Quelle: Darmstädter Echo, 15. September 2014
Klarinette zur Belohnung

Jubiläum - Barocke Holzblas-Raritäten erklingen zum Fest der Graupner-Gesellschaft
DARMSTADT. Am Samstag feierte die Christoph-Graupner-Gesellschaft ihr zehnjähriges Bestehen und lud dazu in das Kranichsteiner Jagdschloss zu einem besonderen Konzert mit dem Trossinger Klarinettentrio ein.
Zum Fest des zehnjährigen Bestehens machte sich die in Darmstadt ansässige Christoph-Graupner-Gesellschaft selbst ein Geschenk: Sie lud drei Musiker ein, um eine besondere Seite des Komponisten und Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupners zum Klingen zu bringen. Graupner (1683-1760) gehörte neben Telemann zu den wenigen deutschen Komponisten, die eine Vorliebe für das zarte Geschwister der Klarinette, das Chalumeaux, hatten und dafür komponiert.
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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Juni 2013
Barock im Jagdschloss

Ausblick - Graupner-Gesellschaft feiert am Samstag ihr Zehnjähriges
DARMSTADT. Barocke Musik Darmstädter Herkunft erklingt am Samstag (1.) im Jagdschloss Kranichstein. Das "Trossinger Trio" wird Musik des Hofkapellmeister das Christoph Graupner spielen - auf teils raren Instrumenten. Die Graupner Gesellschaft feiern damit ihr zehnjähriges Bestehen.
Den Klang eines Chalumeau haben viele Musikfreunde wahrscheinlich noch nie live gehört. Als etwas tiefergelegte Schwester der Klarinette kann man sich den Sound des raren Rohrblattinstruments vorstellen. Wenn man das altdeutsche Wort "Schalmei" in Ohr hat, klingt es gleich vertrauter.
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Quelle: Darmstädter Echo, 31. Mai 2013
Kein Riese - doch ein ganz Großer

Der Freiburger Anton-Webern-Chor und sein Leiter Hans Michael Beuerle entdecken den Barockkomponisten Christoph Graupner.
Bis vor etwa zwei Jahren sei dieser Komponist auch in seiner Vorstellung eher eine "sehr blasse Gestalt" gewesen, bekennt Hans Michael Beuerle: "Etikett Kleinmeister". Vielen Musikfreunden geht es da wahrscheinlich ähnlich wie dem Leiter des Freiburger Anton-Webern-Chors. Christoph Graupner (1683–1760) gehört zu jenen Meistern des späten 17. und 18. Jahrhunderts, über die man höchstens weiß, dass sie auch komponierten. Dabei war der Bach-Zeitgenosse Graupner zu Lebzeiten nun alles andere als ein Unbekannter. Der Darmstädter Hof, an den ihn der musikbeflissene Markgraf Ernst Ludwig 1709 holte, entwickelte sich unter Graupner für kurze Zeit zu einem europäischen Musik(theater)zentrum. Und als der Markgraf davon erfuhr, dass Graupner den Ruf als Thomaskantor nach Leipzig erhalten hatte, intervenierte er und erhöhte kurzerhand dessen Gehalt – sein Hofkapellmeister blieb, wodurch der damals unbekanntere Kollege Bach zum Zuge kam.
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Quelle: Badische Zeitung, 8. März 2011
Ehrlich und sauber

Konzert - Der Bach-Chort Darmstadt stimmt mit Bach und Graupner auf die Festzeit ein
DARMSTADT. Stolz und schön präsentierte sich der Bach-Chor Darmstadt bei seinem Adventskonzert in der Bessunger Liebfrauenkirche. Viele Besucher wollten an diesem Abend den vorweihnachtlichen Klängen lauschen und - am Ende des Konzerts - gar ein wenig selber mitsingen. Das Konzept von Chorleiterin Angela Gehann-Dermbach ging auf.
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Quelle: Darmstädter Echo, 30. November 2010
Drei Meister im Rennen

Alte Oper - "Bell´Arte Salzburg" stellt Graupner neben Bach und Telemann
FRANFURT. Die Vernunft schreit: Lass´ es bloß sein. Aber es geht nicht, es bietet sich zu sehr an. Man muss einfach einen Vergleich der drei Barockmusik-Größen anstellen, die alle samt geistliche Kantaten komponierten: Georg Philipp Telemann ist 1681 geboren, es folgt Christoph Graupner zwei Jahre später. Der Jüngste im Bunde und mit Abstand der Berühmteste heutzutage ist Johann Sebastian Bach, Jahrgang 1685.
Auch der Champion kann spröde klingen
Auf dem Programm stehen geistliche Werke, die von tiefer Religiosität sprechen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod darstellen. Den Anfang macht der vor 250 Jahren in Darmstadt gestorbene Graupner mit der Kantate "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" GWV 543/27. Die schwebende Unsicherheit des Menschen wird bereits im Eröffnungschoral kongenial eingefangen: leere Quintklänge deuten an, dass harmonisch noch viel mehr möglich ist. Eine Festlegung erfolgt erst später. Der Darmstädter Meister arbeitet hier auf höchstem Niveau.
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Quelle: Darmstädter Echo, 26. November 2010
Christoph Graupner im Radio

Fast vergessen: Christoph Graupner - Sarah Bühler (11 Jahre) macht Radio
Im November 2010 hatte ich mit meinem Freund Arnd May (46 Jahre) eine Klassiksendung über Wolfgang Amadeus Mozart für das Veranstaltungsradio Radio Melibokus produziert....
Das hatte uns so viel Spaß gemacht, dass wir den Hörern versprochen hatten, auch für die Sendewoche 2010 eine schöne Klassiksendung zu gestalten. Da Radio Melibokus dieses Jahr sein 10 jähriges Jubiläum feiert, wollte ich diesmal einen Komponisten vorstellen, für den 2010 ebenfalls ein besonderes Jahr ist. Bei meiner Suche im Internet bin ich auf Christoph Graupner gestoßen. Sofort war ich von der Idee, ihn vorzustellen begeistert, denn er arbeitete 50 Jahre lang in Darmstadt. Damit hatte ich einen Komponisten gefunden, der ganz in der Nähe vom Radiosender gewirkt hat ...
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Quelle: Radio Melibokus/Antenne Bergstrasse, 11. November 2010
Erinnerung an einen lange Vergessenen

Fulda - HR-Konzert mit Graupner-Werken
Wenn Christoph Graupner, langjähriger Hofkomponist des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, nach seinem Tod im Jahre 1760 in Vergessenheit gerät, so hat das viele Gründe. Ebenso viel Veranlassung sah nun der Hessische Rundfunk, Graupners Wiederentdeckung durch ein Extrakonzert zu unterstützen.
Passender als der Fuldaer Fürstensaal hätte keine Aufführungstätte gewählt werden können, und auch die Accademia Daniel, die sich als Spezialensemble für Alte Musik vorstellte, erwies sich als glückliche Wahl. Das bestätigte das Ensemble israelischer Musiker, die nach barocker Tradition um ihren am Cembalo agierenden Leiter Shalev Ad El saßen.
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Quelle: Fuldaer Zeitung, 5. November 2010
Ein fast vergessener Komponist

Konzert - Bass-Bariton Klaus Mertens und israelisches Barocensemble "Accademia Daniel" führen Werke Christoph Graupners auf
FLÖRSHEIM. Der berühmte Bassbariton Klaus Mertens und das israelische Barockensemble "Accademia Daniel" sorgten für ein Ausnahmekonzert in Flörsheims St. Galluskirche. Im Zentrum des vorzüglich zusammengestellten Programmes Stand der bis vor 20 Jahren fast vergessene Komponist Christoph Graupner. Anlässlich des 250 Todestages stand sein Werk im Mittelpunkt.
Graupner, ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bach, wurde 1683 in Kirchberg/Erzgebirge geboren. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches musikalisches Talent, so dass er die Thomasschule in Leipzig besuchen durfte. Berühmte Lehrer wie Johann Kuhnau oder Johann Schelle sorgten für ausgewogene Fähigkeiten in der weltlichen, aber auch in der geistlichen Musik.
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Quelle: Main-Spitze, 02. November 2010
Der Hass kommt aus dem Handgelenk

Barockoper - "Berenice und Lucilla" im alten Stil markiert in Darmstadt den Höhepunkt des Graupner-Jahres
DARMSTADT. Das soll ein Liebespaar sein? Ihre Beteuerungen und Schwüre tauschen die beiden nicht von Angesicht zu Angesicht aus; es ist das Publikum in der Darmstädter Orangerie, an das sich Berenice und Vologesus wenden. Sie sind Hauptpersonen ihn Christoph Graupners Barockoper "Berenice und Lucilla", deren Aufführung den Höhepunkt des Gedenkjahrs für den vor 250 Jahren in Darmstadt gestorbenen Hofkomponisten markiert.
Im vollbesetzten Saal gibt es viel Applaus und viele Bravos, die nicht nur die überzeugenden Sänger und Instrumentalisten auf sich beziehen dürfen. Sigrid T´Hofft heißt die Frau, die eine historische Inszenierung auf den Punkt bringt und damit ein sinnliches wie exotisches Vergnügen im schwer zu bespielenden Raum bereitet.
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Quelle: Darmstädter Echo, 1. November 2010